Youth Bank Zoom des Monats

April 2013: Tina aus der Youth Bank Berlin ist nun Vorsitzende der Gruppe Öffentlichkeitsarbeit. Lest selbst, was sie sich für die Grupe vornimmt!

zoom des monats Youth Bank: Kannst du dich kurz vorstellen Tina, wer bist du und was machst du gerade?

Tina: Ich bin Tina Uhlemann und komme aus Berlin. Ich mache seit 2005 Jugendbeteiligungsarbeit und studiere momentan Wirtschaftskommunikation. Die PULS Engagement Camps sind das größte Projekt, was aus meinem Ehrenamt entstanden ist. PULS ist allerdings nur eines der Projekte vom WEP e.V. Der WEP e.V. ist ein Verein, der sich für Jugendengagement in Berlin Marzahn-Hellersdorf einsetzt. Wir haben Projekte durchgeführt wie „Schülervertretungen aufgetaucht“, die Ausstellung „Tunnelblick-Plattenbauwelten mal anders“ oder zwei Mal ein kulturelles Festival organisiert. Momentan sind wir als regionale Servicestelle Jugendbeteiligung dafür da, Jugendliche zu beraten, die sich engagieren wollen. Außerdem machen wir Youth Bank Arbeit. WEP gibt es schon seit 2004, damit haben wir schon 3 Generationswechsel heil überstanden. Im Moment sind wir jedoch leider nicht mehr ganz so viele Leute, konzentrieren uns daher maßgeblich auf die Youth Bank Arbeit und die PULS Camps.

Youth Bank: Wer ist momentan alles bei euch im Youth Bank Team und wie läuft eure Arbeit?

Tina: Unser Team besteht gerade aus Konstantin, Hannes, Anne und mir. Früher haben wir als Youth Bank nur Projekte in Marzahn-Hellersdorf gefördert, inzwischen sind wir aber offiziell die Youth Bank Berlin und freuen uns Projekte aus ganz Berlin unterstützen zu können. Dank der Berliner Sparkassenstiftung haben wir das Geld zum Fördern und können uns ganz auf die Beratung und Begleitung der Projekte konzentrieren, anstatt nebenbei noch Fundraising betreiben zu müssen. Unser Plan ist es, uns in Zukunft wieder verstärkt ins Youth Bank Netzwerk einzubringen und dort mitzuarbeiten.

Youth Bank: Du bist gerade auf dem Netzwerktreffen zur Vorsitzenden der Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ gewählt worden. Hast du schon Visionen, konkrete Pläne oder Ideen, was du in der Gruppe machen willst?

Tina: Für mich gibt es hier zwei große Bausteine, an denen wir arbeiten können. Der erste ist , alle schon vorhandenen ÖA Materialien zu sammeln, sich inspirieren zu lassen und für alle Youth Banker Unterstützungstools für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stellen. Das kann alles von Flyer, bis hin zu Beispielpressemitteilungen sein. Wichtig ist, dass das Rad in jedem Youth Bank Standort nicht wieder neu erfunden werden muss, sondern Vorhandenes effektiv genutzt und so wertvolle Ehrenamtszeit gespart wird.
Der zweite Punkt ist die ÖA für den Youth Bank Deutschland e.V., welche Präsentationsmaterialien gibt es überhaupt, was ist allgemein vorhanden und wie zeitgemäß und sinnvoll ist unsere Homepage? Das sind Fragen, denen man sich dringend widmen sollte. Der Youth Bank Deutschland e.V. ist meiner Meinung nach auch dafür zuständig den Youth Banker_innen vor Ort ÖA-Materialien zur Verfügung zu stellen.
Die Arbeitsgruppe ÖA sehe ich also vor Allem zum konkreten Erarbeiten von Produkten wie Flyer, Plakate etc. Die Arbeitsgruppe Kooperationen kann diese dann nutzen und aktiv potentielle Unterstützer_innen ansprechen.

Youth Bank: Wie kann man mitmachen und was für Aufgaben gibt es in der Gruppe ÖA?

Tina:Die erste Möglichkeit uns zu unterstützen, ist das zusenden vorhandener Materialien. Schickt alles, was ihr für die Öffentlichkeitsarbeit je produiziert habt an uhlemann.tina@gmail.com. Ob gut, ob schlecht, old school oder nicht – auch hinter grafisch nicht so perfekt umgesetzten Flyern können sich tolle Anregungen und Ideen für den neuen Auftritt von Youth Bank verbergen.
Wer sich kontinuierlich in der AG Öffentlichkeitsarbeit einbringen möchte, sollte selbst gute Kenntnisse in Grafikprogrammen haben oder jemanden kennen, der/die diese hat. Ihr könnt genauso fotographisch oder filmisch bewandert sein oder einfach gut Texte verfassen können. Vielleicht könnt ihr die Entwicklung eines Portfolios für die Öffentlichkeit von Youth Bank mit als Praxisprojekt in euer Studium einbinden oder sonst eine Stunde in der Woche für kreative Ergüsse frei machen. Dann seid ihr in der AG richtig.
Die dritte Variante ist die Teilnahme an unserem ÖA-Gruppen Treffen. Es findet in Dortmund statt und ist für diejenigen unter euch, die ein paar Tage oder eine Woche aktiv an unterschiedlichen Projekten mitarbeiten wollen. Hier geht es nicht um ein langfristiges Engagement, sondern um eine Art „Powerarbeiten“ in wenigen Tagen, an denen konkrete Ergebnisse entstehen und praktisch gearbeitet (und nicht nur geplant) wird. Zu diesem Treffen sind alle herzlich willkommen, die einfach auch nur praktisch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit etwas dazu lernen wollen.

Höchste Zeit also wie die Youth Bank Berlin wieder für das Netzwerk aktiv zu werden, denn eure Kreativität und Know how ist gefragt.

Februar 2013: Ein kleiner Schwenk aus unserer Bürogemeinschaft

zoom des monats Im Zoom des Monats Februar stellen wir euch eine unserer Kolleginnen aus der Servicestelle Jugendbeteiligung (SJB) vor. In unserer Bürogemeinschaft gibt es insgesamt drei sogenannte „Bufdinen“, also Freiwillige im Bundesfreiwiligendienst (Kultur und Bildung), zwei bei der SJB und eine bei der Youth Bank. Maren Müller ist 19 Jahre alt und macht ihren Freiwilligendienst in der SJB und wir haben sie für euch interviewt. Für den BFD ist sie im Sommer 2012 aus Bremen nach Berlin gezogen.
Wie bist du auf einen BFD bei der SJB gekommen?
Maren: Ich wusste schon länger, dass ich nach der Schule gern ein freiwilliges soziales Jahr machen möchte. Auf den Bereich Kultur und Bildung habe ich mich beworben, weil dies Themen sind, die mich sehr interessieren, hier konnte ich mir eine Arbeit gut vorstellen. Über den Bewerbungsprozess bin ich dann auf die SJB getroffen, die Stelle hörte sich genau nach dem an, was ich machen wollte und schon wurde ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen.
Youth Bank: Was sind deine Aufgaben in der SJB Maren?
Maren: Meine Kernarbeitsbereiche sind Finanzen, Verwaltung und Fundraising. Außerdem mache ich im Moment noch die Projektassistenz für unser Projekt „Junge Deutsche“. Das ist eine partizipative Jugendstudie, die wir gerade in ganz Deutschland vorstellen. ( Mehr dazu gibt es auch in unserem Zoom des Monats Oktober, hier berichtet Diana von ihren Erlebnissen, währen der Zeit, in der sie für „Junge Deutsche“ auf dem Rad durch Deutschland getourt ist.)
Youth Bank: Was macht dir am meisten Spaß an deiner Arbeit in der SJB?
Am allermeisten gefällt mir die Zusammenarbeit im Team. Die Leute hier sind wirklich nett und es ich kann gut mit Ihnen zusammenarbeiten. Außerdem gefällt mir die Koordination von Projekten.
Youth Bank: Hast du schon Pläne für nach deinem FSJ?
Eigentlich möchte ich noch einmal für längere Zeit ins Ausland. Wohin genau kann ich allerdings noch nicht genau sagen, meine Meinung ändert sich dort täglich, von Norwegen über Neuseeland ist alles dabei. Gerade gefällt mir die Vorstellung von einem Leben in Venezuela sehr gut. Und danach möchte ich hier in Berlin entweder Jura oder soziale Arbeit studieren.

Januar 2013: Ein Bericht zur internationalen Youth Bank Konferenz in Berlin

zoom des monats Stacey Lyons ist 23 Jahre alt und kommt aus Limerick im Süden Irlands. Sie hat an unserer ersten internationalen Youth Bank Konferenz teilgenommen und berichtet nun, wie sie zu Youth Bank gekommen ist und was sie in dieser Woche Berlin erlebt hat.

Youth Bank: How was the conference for you?

Stacey: I feel the conference went really well. I learnt a lot of new skills especially in fundraising and public relations to bring home to my youth bank and I feel that we got a lot of work accomplished.
I think everyone worked well and even though there was a disagreement the group worked through it well as a team and didn't let it stop us from learning from each other.

Youth Bank: What is the best about the Youth Bank idea?

Stacey: I like how its youth led, I’ve participated in projects that say they are youth led but only to a certain extent. The youth worker still has the final say and all the power. It’s good for young people to learn the value of money and with youth bank it’s all about encouraging young people to make decisions even if they aren’t the right ones. It teaches them to learn from mistakes and to take responsibility for their actions.

Youth Bank: What did you like most about the week in berlin?

Stacey: I liked learning more about other youth banks experiences and perspectives. Even though everyone runs off a more or less similar youth bank model there was still differences in how projects worked and thought it was great for sharing and gaining ideas to bring home.

Youth Bank: and what do you think about future cooperation?

Stacey: I think a lot of partnerships were made especially for our project because not only did we gain international networks but also networks in our own country from participants from different regions.

I feel that a lot of future projects can and hopefully will come out of this whether it’s exchanges between youth bank grant makers or links between coordinators. I think there is a lot of learning we can all do from each other and would love for the youth bank platform to go ahead where we can share our ideas an experiences with not only people form the conference but other Youth Banks who weren’t at the conference.

Youth Bank: what do you think about the international Youth Bank Day? Do you have any first ideas or plans?

Stacey: I’m really looking forward to it! I have never done anything around this concept in any aspect of youth work I have been involved with. I think the whole thing is a great idea that on the same day all the youth banks are participating in a shared project. At the moment we have no plans except that the two youth banks in my city will link in and do the same event. We are hoping to start planning next week about how it will be advertised and carried out in Ireland.

Mehr Informationen zur Youth Bank Arbeit in Irland findet ihr hier: http://www.youthbank.org/

Dezember 2012: Anna Schmauder war zusammen mit Martin Schwarz in Istanbul auf dem Cultural Innovators Network Forum

Anna Schmauder war zusammen mit Martin Schwarz in Istanbul auf dem Cultural Innovators Network Forum

Youth Bank: Kannst du dich kurz vorstellen, wie alt bist du, was machst und seit wann bist du bei der Youth Bank-Heidelberg?

Ich bin Anna, 22 Jahre alt, drittes Semester Politikwissenschaft und Geschichte auf B.A., bin neben Youth Bank noch bei Weitblick (Studenteninitiative) und beim HIIK (Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung) aktiv.
Bei Youth Bank Heidelberg bin ich erst seit einem knappen Jahr.

Youth Bank: Wie war es in Istanbul und was hat dir am besten in der Woche gefallen?

Istanbul war absolut fantastisch, unglaublich intensiv und unvergesslich. Wir haben zwar unser Luxus-5-Sterne Hotel kaum verlassen und von Istanbul nur die Pflichtprogramme (Bospurusüberquerung, Blaue Moschee und Hagja Sofia) mitgenommen, aber wir mussten gar nicht aus dem Hotel raus um mit fremden Kulturen oder Ländern in Kontakt zu kommen. Wir waren knapp über 100 Teilnehmer aus 31 Ländern aus dem Raum Europa, Balkan, MENA (Middle East and North Africa). Das war für mich auch das Ungewöhnlichste und Beste an der ganzen Woche: sich mit Menschen aus der ganzen Welt zu vernetzen, die Theorie, dass Menschen allgemein doch hoffentlich mehr haben was sie vereint als was sie trennt, bestätigt zu sehen. Wir haben mit Leuten aus dem Irak, dem Sudan, Ägypten, Marokko, Syrien, Palästina, Jordanien, Libanon, Serbien, Kosovo usw. nicht nur gegessen, getrunken, gefeiert, organisiert, einander unterstützt und weitergeholfen, sondern auch viel diskutiert und so z.B. ungekannte Einsichten in Themen wie Leben und Widerstand unter Mubarak, Umsturz und jetzt Leben mit Mursi, die tunesische Jasminrevolution und der Alltag eines Chirurgen im Damaskus unter Assad, bekommen.

Das Hauptziel dieses vom Goetheinstitut in Alexandria, Kairo und Istanbul in Kooperation organisierte Treffen war die Vernetzung von NGOs aus Europa und der MENA Region. Dafür wurde ein Fördertopf für 20 Projekte zur Verfügung gestellt. Wir konnten also in der Woche all unseren Ideen nachgehen und Interessierte sammeln um mit ihnen gemeinsam ein Konzept und später eine detaillierte Projektbeschreibung auszuarbeiten. Anschließend wurden die Projekte vor allen anderen vorgestellt und am vorletzten Tag gab es eine online-Abstimmung, welche der 31 präsentierten Projekte nun letztendlich Geld aus dem Fördertopf bekommen würden.
Martin und ich, als Vertreter der Youth Bank, haben das Projekt "Micro-funding" vorgestellt. Dafür haben wir uns einen schönen Werbeslogan ausgedacht: "Empowering people by giving them what they need to realize what they want".
Wir wurden auf Platz 9 von 20 gewählt und haben damit schon mal die ersten 6500 Euro Startfinanzierung um unser Projekt auch in die Realität umzusetzen und Youth Bank in interessierte Länder zu tragen. Das Goetheinstitut will uns jedenfalls weiterhin unterstützen, das heißt bei der Suche nach weiteren Sponsoren die wir definitiv brauchen werden. An unserem letzten Tag gab es dann eine Abschlussveranstaltung im Deutschen Generalkonsulat bei dem wir unsere Projekte einem breiteren Publikum präsentieren konnten.

Youth Bank: Was hast du mitgenommen und gelernt?

Die Welt ist tatsächlich noch viel kleiner als man denkt: Wie Menschen in Algerien oder Tunesien usw. leben geht uns sehr wohl etwas an und durch gemeinsame Projekte wie das "Cultural Innovators Network Forum" vom Goetheinstitut rückt die Welt zumindest in der einen Woche etwas näher zusammen. (So kitschig sich das anhört, ich weiß). Jedenfalls wünsche ich mir sehr, dass all die Projekte (20!!) auch tatsächlich realisiert werden und dadurch zumindest ein bisschen was erreicht wird.
Außerdem:
Viele großartige Erfahrungen und Eindrücke, all die Geschichten und Diskussionen...
Dass man auch unter enormem Zeitdruck (Projektidee finden, konkretisieren, vorstellen, Projektantrag stellen - alles in insgesamt 3 Tagen) arbeiten kann und dabei noch etwas Tolles dabei rauskommt – alles multilingual!
Dass bei einem Aufeinandertreffen von 31 verschiedenen Kulturen und 100 verschiedenen Leuten kein Chaos und Missverständnisse rauskommen, sondern Kreativität und neue Freundschaften, ein unglaubliches Maß an Disziplin angesichts des straffen Programms, die Power der ganzen Leute etwas zu tun, zu verändern, die Chance zu ergreifen die sich einem geboten wird.
Ich bin auf jeden Fall ziemlich beeindruckt von der Woche in Istanbul, hauptsächlich auch deshalb weil sie die Welt in klein (zumindest die MENA Region und Europa) dargestellt hat und man Orten die man nur durch die Nachrichten kennt und weit entfernt scheinen, auf einmal sehr nahe war.
Youth Bank: Nimmst du etwas für eure YB Arbeit mit?

Mehr Kreativität! Und dass man gar nicht so viel Zeit braucht um etwas auf die Beine zu stellen, wenn der Wille wirklich da ist ( und natürlich die finanzielle Unterstützung).

Ich hab die Dimension der Youth Bank Arbeit außerdem nochmal unter einem ganz anderen Aspekt begriffen: was sie nämlich für Jugendliche und junge Menschen bedeuten könnte die in ihren Gestaltungsmöglichkeiten stark durch die Regierung eingeschränkt wurden. Ali aus Algerien hat uns erzählt, dass Konten von Jugendgruppen die über Crowd-funding laufen einfach von der Regierung eingefroren wurden und internationale Organisationen in Algerien keinen Zweig aufmachen dürfen.
Deshalb finde ich unser Projekt umso wichtiger, wenn wir die Idee von Micro-Funding, was ja das Kernkonzept der Youth Bank darstellt, in anderen Ländern ins Rollen bringen können, kann damit meiner Ansicht nach eine ganze Menge erreicht werden.

Und ja ich bin noch immer noch nicht ganz in Deutschland angekommen und hoch idealisiert durch diese eine Woche! :-)

Oktober 2012: Diana ist nach einem Monat Radtour im Rahmen des Projekts "Junge Deutsche" wieder zurück in Berlin und berichtet von ihren Erlebnissen.

zoom des monats Diana arbeitet für die Servicestelle Jugendbeteiligung in Berlin und kümmert sich normalerweise um die Öffentlichkeitsarbeit und Projektbetreuung von Think Big Projekten. Vom 11. September bis zum. Oktober hat sie jedoch ihren Schreibtischstuhl gegen ein Fahrrad getauscht und sich für einen Monat dem Projekt „Junge Deutsche“ gewidmet. Die Servicestelle Jugendbeteiligung ist Träger der partizipativen Jugendstudie, bei der Jugendliche zu ihren Lebenswelten befragt werden. Als Diana zum ersten Mal von dem Projekt hörte, war sie von der Idee sofort begeistert und fragte den Initiator Simon Schnetzer, ob sie ihn einen Teil der Route begleiten kann. Die Tour starteten die beiden in Stuttgart, von dort ging es über Mainz, Trier, Aachen, Görlitz und einige weitere Stationen nach Berlin zurück. Zusammen mit dem Simon fuhr Diana mit dem Fahrrad quer durch Deutschland, hielt an den unterschiedlichsten Orten für einen Tourstop, interviewte Jugendliche und gab Workshops zur Durchführung von Stadtstudien.
Besonders interessant war für Diana der Vergleich ihres eigenen Umfeldes mit den Lebenswelten der Jugendlichen, die sie befragte. Bei diesen Interviews ging es im Wesentlichen um die Themen Identität, Arbeit, Bildung, Wohnort und politische Beteiligung. Während der gesamten Reise haben Diana und Simon bei Couchsurfer_innen übernachtet und somit die verschiedensten Gastgeber_innen gehabt und jede Menge neue Leute kennen gelernt.
„Am spannendsten waren für mich die Begegnungen mit den Menschen und die Möglichkeit einen Einblick in ihre ganz unterschiedlichen Lebenswelten zu bekommen. Wir konnten den Jugendlichen das Gefühl geben, dass sie tatsächlich etwas verändern und ihre Umgebung mitgestalten können.“ , berichtet Diana auf die Frage, was ihr an der Reise am meisten gefallen hat. Die Chance im Rahmen von „Junge Deutsche“ mitzubestimmen hat jede_r Jugendliche. Wer nicht direkt von Diana oder Simon interviewt wurde, kann an der Onlineumfrage teilnehmen. Unter http://jungedeutsche.de/jd2012/online-teilnahme/ könnt auch ihr mit einigen Klicks aktiv mitbestimmen. Die Ergebnisse der Studie werden im April 2013 als konkrete Handlungsempfehlungen in einem Symposium an Entscheidungsträger übergeben. Mehr Informationen zum Projekt gibt es auch auf Facebook (http://www.facebook.com/junge.deutsche) und unter www.jungedeutsche.de
„Ich werde mich auch nach der Radtour noch weiter für „Junge Deutsche“ engagieren. In Blogartikeln für die Projekthomepage verarbeite ich gerade nochmal all die tollen Erlebnisse und auch bei der Stadtstudie Berlin bin ich natürlich mit dabei.“, so die 25 Jährige. „ Ich habe auf dieser Tour wirklich viel gelernt, über Jugendliche, ihre Lebenswelten und auch über mich selbst. Diese Erfahrungen werden mir noch lange erhalten bleiben!“

August 2012: Hanna Fischer übernimmt ab September als neue FSJlerin die Aufgaben von Kim Salm

zoom des monats Die neue Freiwillige im Youth Bank Büro in Berlin ist angekommen. Hanna Fischer (19 Jahre alt) hat diesen Sommer ihr Abitur gemacht und sich dann entschlossen ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. Ursprünglich kommt sie aus Pinneberg, im Nordwesten Hamburgs und ist für das Jahr bei der Youth Bank in die Hauptstadt gezogen. Auf die FSJ-Stelle bei der Youth Bank ist sie durch Zufall im Internet gestoßen und war nach dem Vorstellungsgespräch mit ihrer Vorgängerin Kim und der neuen Geschäftsführung so angetan, dass die Freude über die Zusage der Youth Bank umso größer war.
Der Grundsatz „von Jugendlichen für Jugendliche“ hat sie schon während ihrer Schulzeit begeistert, sodass sie viel Spaß an Schülervertretungsarbeit fand und in ihrer Freizeit die Möglichkeiten nutzte sich bei dem Jugendverein „Schüler Helfen Leben“ zu engagieren. „Ich erhoffe mir von dem FSJ bei der Youth Bank vor allem einen Einblick in den Alltag eines jungen Vereins zu bekommen. Netzwerkbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit sind neu für mich, das macht die Arbeit aber umso spannender.“ Trotz der vielen neuen Aufgaben und Eindrücke ist die Freude über den Start des Freiwilligendienstes groß, endlich geht es los!
Seit dem 27. August wird Hanna nun von ihrer Vorgängerin Kim und dem Rest des Youth Bank Teams geduldig und verständnisvoll eingearbeitet. „ Ich freue mich sehr auf ein spannendes Jahr bei der Youth Bank und hoffe viele neue Menschen und interessante Projekte kennen zu lernen!“

Juni 2012: Der Youth Bank Tag in Wiesbaden

zoom des monats Wir in Wiesbaden haben unseren Youth Bank-Tag etwas vorgezogen am 19. Mai zelebriert. Und so viel schonmal vorweg: es war ein voller Erfolg! Aber zunächst einmal wollen wir chronologisch bei der Planung beginnen.

Unsere Grund-Idee war genial! Wir wollten Mauern aus Umzugskartons bauen und mit ihnen symbolisch die Hindernisse darstellen, die jungen Projektmachern oft im Weg stehen. Mit dieser Aufsehen erregenden Kulisse wollten wir dann die Fußgängerzone schmücken. So weit so gut. Die Aufgaben waren verteilt, der große Tag nahte und plötzlich fiel uns auf, dass die meisten Umzugskartons in den Baumärkten mit komischen Logos verziert waren und zudem schweineteuer. Plötzlich war guter Rat teuer. Doch wir wären nicht die Wiesbadener Youth Bank, wenn wir nicht auch in dieser akuten Krise einen Joker in der Hinterhand gehabt hätten. Schnell mal ein paar Anrufe getätigt, Beziehungen spielen gelassen und, schwupps, hatten wir 40 unbedruckte Umzugskartons für exakt 0 Euro im Auto. Gerade rechtzeitig, denn bereits am nächsten Tag sollte unsere Aktion starten.
Erleichtert, dass wir doch noch alles zusammen bekommen hatten, konnte der Samstag kommen. Offiziell starten sollte unser Youth Bank Tag um 12 Uhr. Damit wir pünktlich alles aufbauen konnten, traf sich unser Team um 10 Uhr am Mauritiusplatz. Um keine Zeit zu verlieren, brachte Zarina schon einmal die Kartons mit, die Florian, Dmitry und Amanda dann bereits zusammenbauen und -kleben konnten, während Zarina und Christian das restliche Material in unserem Büro in der Kreativfabrik einsammelten und noch benötigtes Material (z. B. Haribo ) besorgten.

Aber auch hier gab es wieder Probleme. Unerwartet waren wir nicht die Einzigen, die sich an diesem Tag in der Stadt präsentieren wollten. Über den gesamten Mauritiusplatz war bereits ein Sommerfest des Türkischen Sportvereins und des Bildungs- und Kulturvereins in vollem Gange, sodass wir uns leider etwas seitliche aufbauen mussten. Aber immerhin waren wir den ganzen Tag mit leckeren türkischen Speisen versorgt.
Nachdem wir alles aufgebaut hatten, starteten wir mit einer riesigen Kartonwand, einem Stehtisch und ausgerüstet mit viel Werbematerial unsere Öffentlichkeitsarbeit. Teilweise sprachen uns direkt Passanten an, aber auch umgekehrt gingen wir auf sie zu und verteilten Flyer, Luftballons, Süßigkeiten und Getränke. Während die einen in Gespräche vertieft waren, schlenderten die anderen durch die Gegend, um unsere Sachen an den Mann/ die Frau zu bringen oder beglückten zum größten Teil junge Menschen mit unserem YB-Dosenwerfen. Natürlich genossen wir auch das tolle Wetter und die gute Stimmung. Unsere Sponsoren, sprich die Stadt Wiesbaden in Person unserer Ansprechpartnerin Conny, kamen auch vorbei und zu unserer großen Freude stattete uns sogar der Oberbürgermeister Helmut Müller zusammen mit dem türkischen Generalkonsul einen Besuch ab.
Die Organisation hat insgesamt bis auf Kleinigkeiten prima geklappt. Durch viel Kommunikation, Werbematerial und einigen Attraktionen hat unsere Massage viele Passanten erreicht. Wir freuen uns jetzt schon darauf, die Früchte unserer Arbeit zu ernten und sehen den Tag als Erfolg für die Youth Bank Wiesbaden, zumal der höchste Boss unseres Geldgebers (die Stadt Wiesbaden) uns auch in Action gesehen hat.
Youth Banker_innen Wiesbaden

Mai 2012: „Raus aus der Hochschule und selbst etwas gestalten“, das war das Motto von Magdeburger Student_innen, die keine Lust mehr hatten, nur theoretisch über Bilder und deren Wirkung zu sprechen.

zoom des monats „Raus aus der Hochschule und selbst etwas gestalten“, das war das Motto von Magdeburger Student_innen, die keine Lust mehr hatten, nur theoretisch über Bilder und deren Wirkung zu sprechen. Am produktivsten lernt man doch praktisch und im Team. So entstand das Projekt „Frohe Zukunft“, bei dem die Student_innen kreativ wurden und sich gleichzeitig mit wichtigen Themen auseinandersetzten.
Zu allererst war es wichtig, das richtige Haus zu finden, am Besten eins mit Atmosphäre. Fündig wurden die Student_innen dann auch und zwar handelt es sich um ein brache liegendes Firmengebäude in Magdeburg, welches schon seit 1999 leer steht und in dem früher die Düsentriebwerke für die deutschen Streitkräfte im zweiten Weltkrieg gebaut wurden. Ein Haus mit Geschichte also. Der nächste Schritt bestand darin, das Haus erstmal von dem Schutt zu befreien, die kaputten Türen zu entfernen und sich um eine funktionierende Stromverbindung zu kümmern. Da war es wichtig, dass die Aufgaben verteilt waren und jeder mitgeholfen hat. Nach der aufreibenden Müllentsorgung, hatten die Student_innen nun die Möglichkeit die Räume nach Ihrer eigenen Vorstellung zu gestalten. Also entschieden sie sich in Gruppen aufzuteilen und zum Thema „Frohe Zukunft“ zu brainstormen. Daraus entstanden dann einzelne Themenräume zu Massentierhaltung, Politik, psychische Krankheiten, Einsamkeit und vieles mehr, alles was es zum Thema „Frohe Zukunft“ zu sagen gibt eben.
Dabei wurde nicht nur das Haus und somit das Stadtviertel künstlerisch aufgewertet, auch die jungen Menschen konnten Ihre Kompetenzen dabei stärken. Bei den Verzerrungen der Bilder zum Beispiel zu Obama und zu Merkel, wurden die Student_innen daraufhin sensibilisiert, inwieweit Bilder auch in den Medien eine wichtige Rolle spielen und das man darauf auch ein kritischen Blick haben sollte.
Zudem konnten sie aktiv lernen, wie man sich im Team am Besten einbringt, die Stärken eines einzelnen dabei nicht verloren gehen und das Ganze auch mal über Referate hinaus bei einem kreativen Projekt.
Im Endeffekt können und sind die Student_innen aus Magdeburg wirklich stolz auf sich, denn das Resultat ist wirklich super geworden. Mehr sehenswerte Bilder findet Ihr auf der Facebookseite des Teams: www.facebook.com/frohezukunft.
Viel Spaß beim Anschauen und danke an die Magdeburger Youth Bank, die dieses Projekt unterstützt hat!:)

März 2012: Seit über einem Jahr arbeitet Clara beim Youth Bank Deutschland e.V., mittlerweile auch in der Geschäftsführung. Hier ist Eure Möglichkeit sie besser kennenzulernen.

zoom des monats Clara arbeitet nun schon seit einem Jahr beim Youth Bank Deutschland e.V.. Zuerst als Projektleiterin für bundesweite jugendliche Projekte, mittlerweile ist sie ein Teil der komissarischen Geschäftsführung.
Damit Ihr sie und ihre Motivation für den Youth Bank Deutschland e.V. zu arbeiten, erfahrt, haben wir sie für Euch interviewt.
Viel Spaß beim Kennenlernen :)

Was hat dich eigentlich bewegt, dich beim Youth Bank Deutschland e.V. zu bewerben?
- Das Konzept Youth Bank habe ich über Johannes kennen gelernt. Wir haben beide in Wroclaw (Polen) unser Erasmussemester verbracht. Als die Stelle als Projektleiter_in bei Youth Bank für Think Big ausgeschrieben wurde, habe ich mich gleich beworben.
Mir war schon immer wichtig, dass Menschen - egal welchen Alters und welcher sozialen Situation - sich im Klaren darüber sind, dass sie Einfluss auf ihr Lebensumfeld haben und dies mitgestalten können. Dazu braucht man ein bisschen Mut und jemanden, der einen mitnimmt. Youth Bank ist ein super Modell für so eine Partizipationsmöglichkeit. Youth Bank heißt für mich, junge Menschen ernst zu nehmen. Und Ernstnehmen bedeutet, sie an der Gesellschaft teilhaben zu lassen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Ideen zu realisieren. Es heißt aber auch, das Bewusstsein zu erwerben, Verantwortung für sich und seine Umwelt übernehmen zu können und zu wollen!
Ich kann nur gut und motiviert arbeiten, wenn ich das Gefühl habe, das, was ich mache, ist sinnvoll. Und das Gefühl habe ich hier bisher immer gehabt.

Beschreibe für uns mal bitte einen Arbeitstag als komissarische Geschäftsführerin, wo liegen die Schwerpunkte in deiner Arbeit?
- Arbeitstage bei Youth Bank können total unterschiedlich aussehen, meistens beginnt der Tag jedoch im Büro. Da werden E-Mails von Youth Banker_innen beantwortet, Kooperationen aufgebaut, Treffen geplant, Besprechungen abgehalten, Telefonate geführt - wir versuchen hier all das am Laufen zu halten, was den Verein ausmacht. Dazu gehört eigentlich alles, was Youth Banker_innen schon im Kleinen kennen, ob wir nun Jahresabrechnungen machen oder Plakate entwerfen, ob wir Förderpartner suchen oder unsere Schritte für die nächste Zeit durchgehen. Wichtig ist vor allem in Kontakt mit dem Vorstand und dem Netzwerk zu bleiben, um nicht autark als Büroteam zu handeln, sondern die richtigen Entscheidungen mit dem Hintergrundwissen über das Netzwerk zu treffen.
Außerdem bin ich Ansprechpartnerin für Think Big, also die bundesweite Projektförderung, die wir seit 2011 durchführen.

Was denkst du, kann Youth Bank noch weiterhin gesellschaftlich verändern?
- Bei Youth Bank geht's sehr viel darum, zu erkennen, was die eigenen Bedürfnisse sind und wie man sie artikulieren und umsetzen kann. Die Vielzahl von Ideen, die über Youth Bank zu Projekten werden, zeigen vor allem eins: Jugendliche sind vielseitig, haben unterschiedliche Träume und Ansprüche. Das ist nicht eine Masse von Menschen, die alle nur dasselbe wollen, sondern da ist genau das abgebildet, was eine Gesellschaft ausmacht. Pluralität. Und wenn man diesen Menschen die Chance gibt, ihre Bedürfnisse nach außen zu tragen und sie zu entwickeln, hat man eine ziemliche aktive, engagierte und wahrscheinlich sehr zufriedene Zivilgesellschaft. Das ist doch richtig gut!

Januar 2012: Gesine Schwan wird Schirmherrin der Youth Bank Bewegung

zoom des monats "Youth Bank ermöglicht ehrenamtliches Engagement. Vorbildlich, jung, engagiert und wirklich unterstützenswert!" (Prof. Dr. Gesine Schwan)

Die Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance und renommierte deutsche Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Gesine Schwan unterstützt ab sofort die Youth Bank Idee mit Wort und Tat. Die Youth Banker_innen Johannes Raffel und Kim Salm konnten am 18. Oktober die neue Schirmherrin in einem persönlichen Gespräch als Fürsprecherin für das bundesweite Netzwerk jugendlicher Projektberater_innen gewinnen. Neben dem Werben für Youth Bank im Alltag will Frau Schwan jährlich eine Aktion mitgestalten.

Aus einer sozial engagierten Familie stammend, die im Nationalsozialismus protestantischen und sozialistischen Widerstandskreisen angehörte, macht sich Frau Schwan in verschiedensten Funktionen und seit vielen Jahren stark für bürgerschaftliches Engagement – "wir brauchen eine starke Zivilgesellschaft, um die Demokratie zu sichern“(Prof. Dr. Gesine Schwan). In ihrem neusten Vorhaben, der Humbold-Viadrina School of Governance, will sie engagierten Akteuren das nötige Rüstzeug an die Hand geben, um mit ihren konkreten Projekten Gesellschaft verändern zu können.

Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen auch von Youth Banker_innen und geförderte jugendliche Projektemacher_innen. Kurzfristig, unbürokratisch und auf Augenhöhe werden gemeinnützige Projektideen von 15-25jährigen ermöglicht. „Jugendliche haben viele gute Ideen, damit sie nicht am Geld scheitern müssen, gibt es Youth Banks“, meint Jan Bergner, 20 und Vorstandsmitglied des bundesweiten Trägervereins. Gemeinsam mit Frau Schwan will die Youth Bank Bewegung noch mehr Jugendliche für ehrenamtliches Engagement begeistern. Ärmel hochkrempeln und los geht’s!

September 2011: Zwei Schülerinnen aus Ravensburg gestalteten mit großem Erfolg den "Integrationskurs"

zoom des monats Integration ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Aber Integration muss auch erstmal möglich gemacht werden. Dafür setzten sich Eva Wohlfahrt und Marisa Kunze ein, indem sie einen Integrationskurs gestalteten.

Dieser bestand einerseits aus Unterrichtsmodulen, bei denen die Schülerinnen mitunter Landeskunde, Telefontraining oder Sprachunterricht unterrichteten. Andererseits organisierten Eva und Marisa auch Exkursionen zur Ravensburger Polizeistelle, in den Landtag von Baden-Württemberg und zum Berufsinformationsbüro.

"Ohne zu zögern können wir sagen, dass es uns trotz all dem Stress und der Aufopferung eines großen Teils unserer Freizeit, begeistert und weiter gebracht hat", so berichteten sie nach Ende des Kurses. Die Zeit steckten sie unter anderem in die Vorbereitungen und Durchführung jeder Unterrichtsstunden. Sie bastelten beispielsweise "Bundesländer Puzzleteile", welche die Teilnehmer_innen mit Migrationsgeschichte in der Unterrichtsstunde zusammen setzten und die Geographie Deutschlands schnell erlernten.

Die Teilnehmer_innen des Kurses waren im Alter von 23 bis 58 Jahren und stammten aus vielen verschiedenen Ländern wie zum Beispiel Ecuador, Peru, den Philippinen oder Russland. Alle waren von dem Kurs begeistert! Ein Teilnehmer stellte am Ende des Kurses fest: "Es sollte nicht nur eine einmalige Sache sein, sondern eine ständige Einrichtung."

Durch die finanzielle und ideelle Unterstützung der Youth Bank Ludwigsburg konnte das großartige Projekt ein voller Erfolg werden!
Gratulieren konnten nicht nur die Youth Banker_innen vor Ort, sondern auch Geschäftsführer Johannes Raffel, der im Zuge der Preisverleihung von Jugend Hilft! Marisa und Eva in Berlin treffen konnte. „Herzlichen Glückwunsch zu diesem vorbildlichen Engagement!“

August 2011: Zum 1.9.2011 übergibt Jan Bergner seine Aufgaben an die neue FSJ’lerin Kim Salm

zoom des monats Ursprünglich kommt Kim Salm (19) aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Frankfurt am Main, vor Kurzem wechselte sie ihren Wohnort für Ihre FSJ-Stelle bei Youth Bank in die Metropole Berlin. Nach ihrem erfolgreich absolvierten Abitur möchte sie jetzt Großstadtluft schnuppern und sich für die Gesellschaft engagieren. Warum sie sich für Youth Bank entschieden hat? Kim beeindruckte insbesondere das Konzept: ,,Jugendliche setzten sich für Projekte von Jugendlichen ein! Das klingt neu, aber erfolgversprechend!“
Schon in Schulzeiten setzte sich Kim als Streitschlichterin für eine friedlichere Stimmung in Ihrer Schule ein. Trotz ihrer bereits gesammelten Erfahrung ist die Aufregung über das FSJ groß, da sie ab sofort wichtige Arbeitsbereiche bei Youth Bank übernimmt. ,,Die Betreuung der Youth Banks und deren Mikroprojekte, die Öffentlichkeitsarbeit und die Unterstützung des Leitungsteams wird bestimmt eine Herausforderung für mich.“
Bereits zwei Wochen vor offiziellen Beginn des Freiwilligen Sozialen Jahres im politischen Leben hat sich Kim mit ihrer neuen Arbeitsstelle vertraut gemacht. Johannes und insbesondere Jan führen Kim in das Youth Bank Universum und in die Arbeit in der Bundesgeschäftsstelle ein. Zum 1. September ist Kim also bestens vorbereitet: „Ich freue mich auf ein aufregendes Jahr, in dem ich hoffentlich viele Jugendliche bei ihren Projekten unterstützen und begleiten kann!“
Bei Fragen steht Kim ab sofort unter kim.salm@youthbank.de oder (030) 290 468 12 zur Verfügung. Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!